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Röhricht
De Alde Feanen besteht zu 15 Prozent aus Röhricht. Die meisten Schilfflächen werden im Winter von örtlichen Reetbauern und It Fryske Gea geerntet. Durch das Mähen erhält man diesen Landschaftstyp, mit dem der Verlandungsprozess beginnt, und bei dem Bruchwald das Endstadium der Entwicklung kennzeichnet. Der Wuchs von Bäumen wird durch das jährliche Mähen unterbunden. Die Offenheit der Landschaft wird somit gewährleistet. Röhrichte sind botanisch gesehen sehr wertvoll. Hier wachsen Pflanzen wie z.B. Rundblättriges Sonnentau und Übersehenes Knabenkraut. Das geerntete Reet wird beinah vollständig an Reetdachdecker verkauft.
Ein Teil des Schilfs am Sietse-Maaikesleat wird im Sommer gemäht. Dadurch verschwindet das Schilf letztendlich, und es entsteht eine nährstoffarme Nasswiese mit Sumpfdotterblumen, Kuckucklichtnelken und Hahnenfuss.
Nicht alles Reet wird geerntet. Hierbei geht es vor allem um das Schilf der Uferzonen. Die Möglichkeit der Verbuschung ist auf diesen nassen Parzellen sehr gering. Das übriggebliebene Schilf ist ein wichtiges Brutrevier für viele Sumpfvögel, wie z.B. Rohrweihe, Grosse Rohrdommel, Rallenvögel und Tüpfelsumpfhuhn. Die Wanderroute durch Reid om ‘e Krite führt entlang der Schilfgürtel, wo man die genannten Vogelarten antreffen kann.
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LIFE Projekt in Jan Durkspolder (english)
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