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Offene Gewässer
Der Nationalpark De Alde Feanen ist ein wasserreiches Gebiet mit Gräben, Kanälen, Moorweihern und größeren Moorseen. Für den Schutz des Moores ist nicht nur die Wassermenge, sondern auch die Wasserqualität besonders wichtig. Es ist natürlich fraglich, in wie weit man Wasser regulieren kann.
Bis 1989 war der größte Teil von De Alde Feanen von der Wasserqualität des friesischen Wassersystems, dem „Friese Boezem“, abhängig. Das Wasser aus dem Friese Boezem stammt wiederum zum größten Teil aus dem IJsselmeer, welches seinerseits wieder hauptsächlich von den großen Flüssen (Rhein) gespeist wird. Die Wasserqualität des Friese Boezem ist durch Industrie und Landbau nicht besonders gut. Die mäßige Qualität des Wassers hat wiederum negativen Einfluss auf Flora und Fauna des Nationalparks.
In den letzten Jahren hat sich Wasserqualität des friesischen Wassersystems zum Glück verbessert. Zur weiteren Verbesserung können verschiedene Maßnahmen getroffen werden.
Im Nationalpark wurden folgende Maßnahmen getroffen: -
Im Gebiet Wyldlannen wurde ein Schilfgürtel angelegt, durch den das Wasser aus dem Friese Boezem strömt, bevor es den Polder erreicht. Dies nennt man einen Helofytenfilter. Ein Teil der Verunreinigungen wird dadurch aufgefangen, das Wasser in den Wassergräben wird sauberer und Wasserpflanzen haben bessere Chancen, sich zu verbreiten.
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In Fjirtich Męd wurden einige Seitenkanäle ausgegraben, um den verunreinigten Schlamm zu beseitigen.
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Weißfische wurden gefangen und Hechte wurden als Beutefische ausgesetzt. Diese aktiven, biologischen Eingriffe fanden an mehreren Stellen in De Alde Feanen statt. Das Resultat ist, dass es mehr Wasserflöhe gibt und damit die Gefahr eines übermäßigen Algenwachstums verkleinert wird. Das Wasser wird wieder klarer, wodurch sich Wasserpflanzen, wie Krebsschere und Laichkräuter, ausbreiten können.
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Falls es notwendig ist, werden Ufer mit angeschütteten Steinen befestigt. So entstehen geschützte Ufer, welche Fischen Laichplätze und Pflanzen Siedlungsmöglichkeiten bieten.
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LIFE Projekt in Jan Durkspolder (english)
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